DER RESTABFALL GEHÖRT IN SEINE EIGENE TONNE, UND ZWAR GANZ ALLEIN.

Papier, Bioabfall, Glasverpackungen und Plastikflaschen machen ihm diesen
Platz aber immer noch streitig. Dabei gibt es dafür eigene Sammelbehälter.
Helfen Sie mit, den Restabfall zu befreien. Damit Papier, Bioabfall, Glasver-
packungen und Plastikflaschen wieder ihren richtigen Platz finden!


WEG DES RESTABFALLS
Einmal in der Restabfalltonne gefangen, ist auch Papier oder Glas mitgehangen.
Nur Metalle und Plastikabfälle, die einen hohen Heizwert besitzen, werden bei der Be-
handlung noch aus dem Restabfall herausgeholt. Die Metalle werden stofflich verwertet,
der Plastikanteil im Restabfall bei der Lenzing AG verbrannt und die dabei frei werdende
Energie genutzt. Was aber nicht brennt, kommt auf die Deponie.
Auch wenn es z. B. wieder verwertbares Altglas ist.
Damit ist es für die weitere Verwertung verloren.

KOSTEN

Das ist nicht nur nutzlos, sondern auch teuer. Statt altes Papier in neues, Altglas in
neue Glasverpackungen, Bioabfall in Biogas und Kompost und Plastikflaschen in neue
Kunststoffverpackungen zu verwandeln, werden diese Rohstoffe wie „Müll“ behandelt.
So entstehen z. B. Kosten, wenn sich Altpapier im Restabfall befindet. Im Altpapier-
Sammelbehälter fallen diese Kosten weg. Zudem könnte das Altpapier dann als wichtiger
Rohstoff dienen. Dasselbe gilt für Altglas und Plastikflaschen.
Abfalltrennen senkt die Kosten!


MENGEN

Im Land Salzburg landen jährlich über 9.000 t Altpapier und über 3.800 t Altglas in
der Restabfalltonne statt im Altpapier- bzw. Altglas-Sammelbehälter. Das bedeutet
2 Millionen Euro Mehrkosten, nur durch nicht erfolgte Abfalltrennung.
Im ganzen Land Salzburg geht jährlich so viel Altglas in den Restabfalltonnen
für die Wiederverwertung verloren, wie in der Stadt Salzburg in den Altglas-
Sammelbehältern gesammelt wird. Abfalltrennen verringert die restlichen
Abfallberge.