
Stellen Sie sich vor, Ihr Haushalt wäre ein Supermarkt. In Ihrem Sortiment
führen Sie alte
Zeitungen, leere Marmeladegläser, Kartoffelschalen und
Apfelbutzen. Dass diese Sachen
etwas anderes als reiner Abfall sein könnten,
fällt Ihnen gar nicht auf. Achtlos werfen Sie
alles durcheinander in einen Sack
und stellen ihn vor die Tür. Komische Vorstellung?
GANZ UND GAR NICHT!
In der Restabfalltonne finden sich immer noch große Mengen an verwertbaren Altstoffen,
die „ein zweites
Leben“ in sich haben. Gelangen solche Altstoffe in den Verwertungskreis-
lauf,
kann z. B.
aus der alten
Zeitung ein praktischer Notizblock werden, aus der leeren
Flasche
ein Gurkenglas oder aus welken
Salatblättern eine gute Komposterde.
Im Restabfall
aber
sind es verlorene Rohstoffe,
deren Entsorgung teuer bezahlt
werden muss.
MACHEN SIE MIT. RÄUMEN SIE AUF UND
ERNTEN SIE DAFÜR REINES GEWISSEN –
UND NOCH DAZU GRATIS.
Es ist ganz einfach, es kostet Sie nichts, nur ein bisschen Aufmerksamkeit.
GLASGÜTER
Gutes aus Glas ist zu schade, um im Restabfall zu landen. Ihren Einwegflaschen und
-gläsern verhelfen
Sie zu neuem Leben, indem Sie
Altglas in Weiß- und Buntglas
getrennt
zu den Altglasbehältern bringen.
BIOPRODUKTE
Die Zubereitung von Speisen aus frischem Obst und Gemüse hinterlässt Reste.
So wie
die
Ausgangsstoffe
ist auch
der Bioabfall ein reines Naturprodukt.
Das gehört in die Biotonne
oder auf den Komposthaufen.
Nur so wird
der natürliche
Kreislauf geschlossen und es entsteht Komposterde.
PAPIERWAREN
Täglich fällt Altpapier an: die
Tageszeitung von gestern oder das Kuvert. Trennen Sie
sich
richtig von
Ihrem Altpapier und werfen Sie es in den nächsten Altpapierbehälter.
Dort ist
die Entsorgung gratis und
es kann in der nächsten Papierproduktion wieder
eingesetzt werden.
ÜBRIGENS
Zum Beispiel auch Plastikflaschen (in den Landgemeinden alle Kunststoffver-
packungen),
Elektro-Altgeräte oder Problemstoffe gehören nicht
zum Restabfall.
Mehr dazu erfahren Sie
für die Stadt unter 0662 8072-4544,
für das Land unter 0662 8042-4379.